<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?>
    <rss version="2.0" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom">
        <channel>
            <title>Die Linke / Marianne Esders: RSS-Feed</title>
            <link>https://www.marianne-esders.de/</link>
            <description></description>
            <language>de</language>
            <copyright>Die Linke / Marianne Esders</copyright>
            
            <pubDate>Thu, 01 Oct 2026 01:47:37 +0200</pubDate>
            <lastBuildDate>Thu, 01 Oct 2026 01:47:37 +0200</lastBuildDate>
            
            <atom:link href="https://www.marianne-esders.de/aktuelles/politik/geschlechtergerechtigkeit/feed.rss" rel="self" type="application/rss+xml" />
            <generator>TYPO3 News</generator>
            
            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-444405</guid>
                <pubDate>Mon, 29 Dec 2025 21:24:34 +0100</pubDate>
                <title>Linke fordert verbindliche Sozialberichterstattung für Lüneburg</title>
                <link>https://www.marianne-esders.de/aktuelles/politik/menschenrechte/news/linke-fordert-verbindliche-sozialberichterstattung-fuer-lueneburg/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>In Lüneburg muss endlich eine regelmäßige kommunale Sozialberichterstattung eingeführt werden. Einen entsprechenden Antrag hat Ratsfrau Marianne Esders in den Rat eingebracht.</p>
<p>„In Lüneburg wird über Armut, Wohnungsnot und soziale Ungleichheit diskutiert, ohne dass es dafür eine belastbare Datengrundlage gibt“, erklärt Esders. „Ohne Sozialberichterstattung steuert die Stadt sozialpolitisch im Blindflug.“</p>
<p>Nach dem Antrag der Linken soll sich Lüneburg an den Standards der „Handlungsorientierten Sozialberichterstattung Niedersachsen“ sowie an Beispielen anderer Kommunen wie der Landeshauptstadt Hannover orientieren. Der erste Bericht soll innerhalb eines Jahres vorliegen und anschließend regelmäßig fortgeschrieben werden.</p>
<p>Die Linke fordert dafür die Einrichtung einer Personalstelle. „Sozialberichterstattung ist keine Nebenaufgabe. Ohne feste Zuständigkeit wird sie immer wieder verschoben oder verwässert“, so Esders. „Eine Stadt, die soziale Gerechtigkeit ernst nimmt, muss wissen, wie ihre Menschen leben. Lüneburg darf sich dieser Verantwortung nicht länger entziehen.“</p>
<p><a href="https://www.dielinke-lueneburg.de/fileadmin/lcmskvlueneburg/user/upload/251229_Antrag_Sozialberichterstattung.pdf" target="_blank" class="link-extern">Den Antrag findet ihr hier</a></p>]]></content:encoded>
                <category>Arbeit &amp; Soziales</category><category>Flucht &amp; Migration</category><category>Geschlechtergerechtigkeit</category><category>Menschenrechte</category><category>Miete &amp; Wohnen</category><category>Stadt &amp; Landkreis Lüneburg</category>
                <enclosure url="https://www.marianne-esders.de/fileadmin/_processed_/2/5/csm_bernd-klutsch-nE2HV5AUXFo-unsplash_cfde8b3728.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-443956</guid>
                <pubDate>Tue, 25 Nov 2025 16:33:00 +0100</pubDate>
                <title>Die Scham muss die Seite wechseln! – Kundgebung am Orange Day</title>
                <link>https://www.marianne-esders.de/aktuelles/politik/geschlechtergerechtigkeit/news/die-scham-muss-die-seite-wechseln-kundgebung-am-orange-day/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Am Orange Day, dem internationalen Tag gegen geschlechtsspezifische Gewalt, haben in Lüneburg rund 300 FLINTA-Personen an einer gemeinsamen Protestkundgebung teilgenommen. Auch ich war für Die Linke Lüneburg vor Ort.</p>
<p>Für unsere Stadt ist ein neues Schutzzentrum für von Gewalt betroffene FLINTA-Personen und Kinder dringend erforderlich.</p>
<p>Auf Landesebene braucht es eine konsequente Umsetzung des Gewalthilfegesetzes, um den Zugang zu Schutz und Unterstützung verlässlich sicherzustellen.</p>
<p>Geschlechtsspezifische Gewalt bleibt ein ernstes gesellschaftliches Problem, dem wir entschieden und dauerhaft entgegenwirken müssen.</p>]]></content:encoded>
                <category>Geschlechtergerechtigkeit</category><category>Stadt &amp; Landkreis Lüneburg</category>
                <enclosure url="https://www.marianne-esders.de/fileadmin/lcmsmarianneesders/user/upload/587085935_18548866291055919_106759527217420117_n.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-443949</guid>
                <pubDate>Tue, 25 Nov 2025 15:10:50 +0100</pubDate>
                <title>25. November – Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen</title>
                <link>https://www.marianne-esders.de/aktuelles/politik/menschenrechte/news/25-november-internationaler-tag-gegen-gewalt-an-frauen/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Gewalt gegen Frauen ist kein Randthema – sie betrifft uns alle. Jede Form von Gewalt ist eine Menschenrechtsverletzung und darf niemals toleriert werden: nicht im Netz, nicht auf der Straße und nicht in den eigenen vier Wänden. Wir alle tragen Verantwortung, das Schweigen zu brechen und Solidarität zu zeigen.</p>
<p>Besonders deutlich wird: Gewalt wird häufig selektiv wahrgenommen.<br>Die am 7. Oktober verübte sexualisierte Gewalt an israelischen Frauen wurde von vielen Organisationen – international wie in Deutschland – erst spät oder gar nicht öffentlich benannt.<br>Auch die Gewalt, die migrantisierte Frauen im Kontext von Flucht und Vertreibung erleben, bleibt weiterhin viel zu oft unsichtbar.</p>
<p>Diese selektive Wahrnehmung und jede Form der Relativierung sind nicht hinnehmbar.</p>
<p>Wir brauchen starke, gut finanzierte Schutzstrukturen für alle Frauen. Allein in Niedersachsen wurden im vergangenen Jahr 23 Frauen Opfer von Femiziden. 21.106 Frauen und Mädchen waren von häuslicher Gewalt betroffen – die Dunkelziffer ist hoch.<br>Auch in Lüneburg zeigt sich der dringende Handlungsbedarf: Das Frauenhaus benötigt unverzüglich einen neuen Standort. Ein bloßer „Letter of Intent“ reicht nicht aus. Frauen brauchen echten Schutz – und zwar jetzt.</p>
<h4><strong>Kundgebung am 25. November</strong></h4>
<p><strong>15:30 Uhr</strong><br><strong>Auf dem Michaeliskloster 4, Lüneburg</strong></p>
<p>Kommt vorbei, zeigt Haltung und setzt gemeinsam ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen!</p>]]></content:encoded>
                <category>Geschlechtergerechtigkeit</category><category>Menschenrechte</category><category>Stadt &amp; Landkreis Lüneburg</category>
                <enclosure url="https://www.marianne-esders.de/fileadmin/_processed_/2/1/csm_digital-art-international-women-s-day-celebration-women-s-rights_d0dd6dea6c.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-441408</guid>
                <pubDate>Sat, 07 Jun 2025 23:08:36 +0200</pubDate>
                <title>Juni ist Pride Month - Heraus zum CSD!</title>
                <link>https://www.marianne-esders.de/aktuelles/politik/menschenrechte/news/juni-ist-pride-month-heraus-zum-csd/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Zahl der queerfeindlichen Übergriffe steigt kontinuierlich. Besonders trans Menschen sind Anfeindungen und Hetze ausgesetzt. Die Linke setzt sich konsequent für die Rechte und die Sichtbarkeit queerer Menschen ein. Wir machen politischen Druck, wenn queeren Projekten mal wieder die Gelder gestrichen werden oder rechte Kräfte die queere Community delegitimieren, blockieren und angreifen.</p>
<p>Der Pride Month steht für Solidarität, Sichtbarkeit und Support. Die Selbstbestimmung queerer Menschen ist unverhandelbar. Lasst uns ein starkes Zeichen setzen und gemeinsam für Vielfalt, Selbstbestimmung, Gleichberechtigung und Akzeptanz auf die Straße gehen. Vor allem die CSDs in kleineren Orten brauchen Support!</p>
<p>Wir sehen uns auf den zahlreichen Prides in ganz Niedersachsen!</p>]]></content:encoded>
                <category>Geschlechtergerechtigkeit</category><category>Menschenrechte</category>
                <enclosure url="https://www.marianne-esders.de/fileadmin/_processed_/8/8/csm_504468799_10161614786263473_8365265458244640212_n_132e02254d.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-441413</guid>
                <pubDate>Sat, 17 May 2025 09:17:00 +0200</pubDate>
                <title>IDAHOBIT - Regenbogenflaggen raus!</title>
                <link>https://www.marianne-esders.de/aktuelles/politik/menschenrechte/news/idahobit-regenbogenflaggen-raus/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Am IDAHOBIT, dem Internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transfeindlichkeit ist es dringender denn je, auf die Diskriminierung und die Angriffe aufmerksam zu machen, die für queere Menschen zum Alltag gehören und sich mit dem Rechtsruck immer weiter verschärfen, auch hier in Deutschland.</p>
<p>In vielen Ländern werden queere Menschen weiterhin verfolgt, unterdrückt, eingesperrt und sind von Todesstrafe bedroht!</p>
<p>Hängt eure Regebogenflaggen raus, geht zu den öffentlichen Aktionen und Kundgebungen, solidarisiert euch!</p>
<p>Menschenrechte sind unteilbar und gelten für alle Menschen, egal wen sie lieben oder wie sie lieben!</p>]]></content:encoded>
                <category>Geschlechtergerechtigkeit</category><category>Menschenrechte</category>
                <enclosure url="https://www.marianne-esders.de/fileadmin/_processed_/7/4/csm_raphael-renter-raphi_rawr-wuxdtGMNYaU-unsplash_f6e5d058ec.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-429024</guid>
                <pubDate>Fri, 08 Mar 2024 22:20:00 +0100</pubDate>
                <title>In Niedersachsen ist FLINTA ein Fremdwort</title>
                <link>https://www.marianne-esders.de/aktuelles/politik/geschlechtergerechtigkeit/news/in-niedersachsen-ist-flinta-ein-fremdwort/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Auf Einladung der Landtagspräsidentin Hanna Naber verbrachte ich als Sprecherin des Landesrates Linke Frauen den Abend des 8. März mit "Multiplikatorinnen, Visionärinnen und Gestalterinnen aus allen gesellschaftlichen Bereichen" in der Portikushalle des Landtages. Der Abend lief unter dem Motto "Ich sehe was, was du nicht siehst ...". Auch Innenministerin Behrens war anwesend sowie weitere Frauen, die politische Ämter im Landtag bekleiden (Die Linke hatte bei der letzten Landtagswahl kein Mandat erhalten). Auch Vertreter*innen der Landfrauen, des Landesfrauenrates und weiterer Organisationen waren gekommen.</p>
<p>Die Veranstaltung fühlte sich inhaltlich nicht sehr visionär an. Haupt-Act des Abends war Alexandra Borchardt, Journalistin und Medienforscherin. Sie wandte auffälligerweise an diesem feministischen Kampftag konsequent das generische Maskulinum an, selbst dann, wenn sie explizit von Frauen sprach. Gendern lag ihr fern. Welchen Punkt sie damit setzen wollte? Es klang sehr nach altmodischem Feminismus weißer, previligierter Frauen.</p>
<p>Im Anschluss an Alexandra Borchardts Vortrag „<em>Vielfalt entscheidet: Wie Medien sich verändern müssen – und was die Politik daraus lernen kann“</em> startete ein Gedankenaustausch im Fishbowl-Format. Die vorgetragenen Gedanken spiegelten grundlegende Forderungen wider, von denen ich gedacht hätte, sie wären bereits Alltagsverständnis und wir könnten nun einen Schritt weiter gehen, um beispielsweise über intersektionalen Feminismus und Selbstbestimmung zu sprechen. Neben ein paar guten Ideen und wichtigen Beiträgen zu Gewalt an Frauen, hörte ich Sätze wie: "Mein Mann soll auch mal kochen," oder "Mein Mann könnt auch mal den Abwasch machen", usw. Es bleibt also noch viel zu tun in unserem Ansinnen, die Zukunft feministisch zu gestalten, intersektional zu denken und neben Frau und Mann weitere Geschlechteridentitäten in unserer Sprache und in unserem Handeln abzubilden. In Niedersachsen ist FLINTA ein Fremdwort.&nbsp;</p>
<p>Die Veranstaltung fand im Rahmen der Themenreihe der Landtagspräsidentin „<a href="https://www.landtag-niedersachsen.de/fragen-an-die-demokratie/" target="_blank" class="link-extern" title="external link" rel="noreferrer">Fragen an die Demokratie</a>“ statt. Eine solche Veranstaltungsreihe halte ich für sinnvoll, denn unsere Demokratie ist akut gefährdet.</p>]]></content:encoded>
                <category>Geschlechtergerechtigkeit</category>
                <enclosure url="https://www.marianne-esders.de/fileadmin/lcmsmarianneesders/user/upload/signal-2024-04-14-170639_003.jpeg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-429022</guid>
                <pubDate>Fri, 08 Mar 2024 10:21:00 +0100</pubDate>
                <title>Heraus zum feministischen Kampftag!</title>
                <link>https://www.marianne-esders.de/aktuelles/politik/geschlechtergerechtigkeit/news/raus-zum-feministischen-kampftag/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Seit über 100 Jahren gehen Feminist*innen auf die Straße, um für köperliche Unversehrtheit, Selbstbestimmung und Beseitigung patriarchaler GEwalt zu kämpfen. Diese Forderungen sind auch heute trotz "feministischer Außenpolitik" und Ampel aktuell, denn alle drei Tage wird eine Frau von ihrm (Ex-)Partner getötet und zwei von drei Frauen erleben sexuelle Gewalt. Dazu stehen Catcalling und Belästigung für weiblich gelesene Personen auf der Tagesordnung. Frau und Mann werden nicht gleich bezahlt und Frauen sind überproportional häufig für unbezahlte Sorgearbeit zuständig. Entsprechend ist jede 3. Frau finanziell abhängig von anderen, meist von Männern.</p>
<p>Deshalb heraus zum feministischen Kampftag! Es bleibt noch viel zu tun.</p>]]></content:encoded>
                <category>Geschlechtergerechtigkeit</category>
                <enclosure url="https://www.marianne-esders.de/fileadmin/lcmsmarianneesders/user/upload/signal-2024-04-14-162817_002.jpeg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-416852</guid>
                <pubDate>Fri, 24 Nov 2023 22:03:32 +0100</pubDate>
                <title>Nein! zu Gewalt an FLINTA*</title>
                <link>https://www.marianne-esders.de/aktuelles/politik/menschenrechte/news/nein-zu-gewalt-an-flinta-1/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Nein! Zu Gewalt an FLINTA*<br> <br> Der 25. November ist der Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen und FLINTA*. Diese Form der Gewalt ist weiterhin ein drängendes Problem, sei es im Alltag, zu Hause, am Arbeitsplatz oder in der Öffentlichkeit. Der Orange Day soll darauf aufmerksam machen, dass wir alle gefragt sind, wenn es darum geht, unsere Mitmenschen vor Übergriffen zu schützen.</p>
<p>Die vielen <a href="https://www.hansestadt-lueneburg.de/gesellschaft-soziales-und-bildung/soziales/gleichstellungsbeauftragte.html" target="_blank" class="link-extern" title="external link" rel="noreferrer">Aktionen, die dieses Jahr in Lüneburg stattfinden,</a> um Aufmerksamkeit für dieses wichtige Thema zu generieren, unterstütze ich hundertprozentig. So beteiligen sich zum Beispiel die Lüneburger Marktleute mit einer Solidaritäts-Aktion und verkaufen ihre Waren an diesem Samstag in Tüten mit der Aufschrift von UN Women „Stopp! Gewalt an Frauen!“. Außerdem wird es eine Sprühaktion der Frauenpolitischen Initiative geben sowie einen Protestzug, der um 15:30 Uhr am Kreishaus Auf dem Michaeliskloster startet. All das reicht nicht, um die steigenden Fallzahlen zu verringern, doch sorgt es dafür, dass wir uns dieser Situation bewusst werden, die wir in ihrem gravierenden Ausmaß nicht hinnehmen dürfen.</p>
<p><br> Die steigenden Zahlen zu Gewalt gegen Frauen und FLINTA*-Personen geben Anlass zur Sorge. Es ist gut, dass es den Orange Day gibt, um Aufmerksamkeit für dieses Thema zu generieren, doch reicht ein Tag der Betroffenheit nicht aus. Wir müssen den kontinuierlichen Gewaltschutz ganz oben auf die Agenda stellen und dafür sorgen, dass die Istanbul-Konvention nicht nur zur Kenntnis genommen, sondern flächendeckend umgesetzt wird. Es braucht dringend einen Gesetzesentwurf von Landesebene zum Ausbau der Schutzwohnungen und Frauenhäuser. Zudem braucht es eine Initiative für ein landesweites Netzwerk, in dem sich betroffene FLINTA*-Personen und mit dieser Thematik befasste Institutionen gegenseitig stärken und unterstützen können.<br> <a href="https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/Gewalt-an-Frauen-Niedersachsen-setzt-Zeichen-am-Orange-Day,orangeday126.html" target="_blank" class="link-extern" title="external link" rel="noreferrer">In Niedersachsen wird es am Orange Day in verschiedenen Städten Aktionen und Protestzüge geben.</a> Der Landesrat Linke Frauen, in dem ich als Ko-Sprecherin mitwirke, ruft dazu auf, diese Aktionen zu unterstützen und daran teilzunehmen!</p>]]></content:encoded>
                <category>Geschlechtergerechtigkeit</category><category>Menschenrechte</category>
                <enclosure url="https://www.marianne-esders.de/fileadmin/lcmsmarianneesders/user/upload/flintaintday.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-414796</guid>
                <pubDate>Thu, 28 Sep 2023 10:24:41 +0200</pubDate>
                <title>§218 gehört abgeschafft!</title>
                <link>https://www.marianne-esders.de/aktuelles/politik/geschlechtergerechtigkeit/news/218-gehoert-abgeschafft/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Der 28. September ist „Safe Abortion Day“, also internationaler Aktionstag für das Recht auf sicheren und legalen Zugang zu Schwangerschaftsabbrüchen. Es wird höchste Zeit, dass das Recht auf Selbstbestimmung darüber, ob eine Schwangerschaft fortgeführt wird, allein bei der schwangeren Person liegt. Reproduktive Rechte und eine gute Gesundheitsversorgung sind grundlegende Menschenrechte. Die im Paragraphen 218 enthaltene staatliche Gewalt durch den Eingriff in die Autonomie schwangerer Personen und die geschlechtsspezifische Kriminalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen müssen endlich beendet werden. §218 gehört abgeschafft! DIE LINKE ruft dazu auf, sich am bundesweiten Aktionstag zu beteiligen! Mehr Infos zum Safe Abotion Day finden sich unter <a href="https://safeabortionday.noblogs.org/" target="_blank" rel="noreferrer">https://safeabortionday.noblogs.org/</a></p>]]></content:encoded>
                <category>Geschlechtergerechtigkeit</category>
                <enclosure url="https://www.marianne-esders.de/fileadmin/_processed_/3/4/csm_Screenshot_2023-09-28_at_10-23-24_Bundesweiter_Aktionstag_-_mach_mit__9831d4025a.png" length="0" type="image/png"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-407557</guid>
                <pubDate>Tue, 07 Mar 2023 20:15:04 +0100</pubDate>
                <title>Was bewegt dich am 8. März?</title>
                <link>https://www.marianne-esders.de/aktuelles/politik/geschlechtergerechtigkeit/news/was-bewegt-dich-am-8-maerz/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der 8. März ist feministischer Kampftag!</strong></p>
<p>Wir sind auch 2023 noch weit entfernt von einer Gleichberechtigung von FLINTA* und wollen den 8. März nutzen, um auf diesen Missstand aufmerksam zu machen.</p>
<p>Durch die unterdrückenden Strukturen des Patriarchats genießen cis Männer allein durch ihr Geschlecht weiterhin Vorteile in vielen Bereichen der Gesellschaft. Zudem sind Sexismus, Gewalt und Diskriminierung intersektional und als gesamtgesellschaftliche Verantwortung zu begreifen. Ein ernsthafter Prozess der Veränderung ist dringend notwendig.</p>
<p>Wir brauchen dringend mehr pro-feministische Auseinandersetzungen unter cis Männern, damit sich nicht immer nur die Betroffenen von patriarchaler Unterdrückung damit auseinandersetzen müssen.</p>
<p>Der feministische Kampftag gibt uns eine Möglichkeit, die Aufmerksamkeit auf Themen zu richten, die jede*n Einzelne*n von uns zum 8. März beschäftigen.</p>
<p>Folge auch du dem Aufruf des Landesrats Linke Frauen, verbreite unseren Aufruf und poste dein Anliegen unter dem Hashtag<strong> #fem8maerz</strong></p>
<p><a href="https://www.dielinke-nds.de/start/aktuell/detail/news/der-8-maerz-ist-feministischer-kampftag/" target="_blank" rel="noreferrer">Der 8. März ist feministischer Kampftag! : DIE LINKE. Landesverband Niedersachsen (dielinke-nds.de)</a></p>
<p><a href="https://www.dielinke-nds.de/landesratlinkefrauen/" target="_blank" rel="noreferrer">Landesrat Linke Frauen: DIE LINKE. Landesverband Niedersachsen (dielinke-nds.de)</a></p>]]></content:encoded>
                <category>Die Linke</category><category>Geschlechtergerechtigkeit</category>
                <enclosure url="https://www.marianne-esders.de/fileadmin/lcmsmarianneesders/user/upload/Image-1.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-407154</guid>
                <pubDate>Mon, 27 Feb 2023 13:32:37 +0100</pubDate>
                <title>Niedersächsischer Landesrat LINKE Frauen wählt neue Sprecherinnen</title>
                <link>https://www.marianne-esders.de/aktuelles/politik/geschlechtergerechtigkeit/news/niedersaechsischer-landesrat-linke-frauen-waehlt-neue-sprecherinnen/</link>
                
                <description>Am vergangenen Samstag kam der Landesrat LINKE Frauen in Göttingen zusammen, um einen Einblick in die Arbeit der letzten zwei Jahre zu geben und neue Sprecher*innen zu wählen. </description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Am vergangenen Samstag kam der Landesrat LINKE Frauen in Göttingen zusammen, um einen Einblick in die Arbeit der letzten zwei Jahre zu geben und neue Sprecher*innen zu wählen. Bei dem Treffen wurde noch einmal deutlich herausgestellt, dass Feminist*innen im Kampf um genderpolitische Auseinandersetzungen, reproduktive und sexuelle Rechte, angemessene Bezahlung von Care-Arbeit und weitere Formen der Anerkennung an vorderster Front stehen bei dem Versuch, die strukturellen Diskriminierungen patriarchaler Logiken eines am Kapitalismus ausgerichteten Gesellschaftssystems zu überwinden.</p>
<p>In den vergangenen zwei Jahren organisierte der Landesrat LINKE Frauen Diskussions- und Bildungsveranstaltungen, um sich mit feministischen Themen auf der Agenda der Niedersächsischen LINKEN zu verankern. So wurde mit der Fraktionsvorsitzenden der Hamburgischen Bürgerschaft Cansu Özdemir die Entwicklung einer feministischen Position zum Themenkomplex der Verknüpfung von Rechtsextremismus und Islamismus diskutiert. Auch das Doppelresidenzmodell als Grundlage feministischer Positionen und Debatten war Thema. Der LLF setzte sich mit der kommunalen Organisierung feministischer Kämpfe gemeinsam mit Bündnissen zum 8. März und mit feministischen Perspektiven im Wahlkampf auseinander. Nach der Bundestagswahl wurden mit dem Mitglied des Parteivorstands Sabine Skubsch eine feministische Sicht auf den Koalitionsvertrag der Ampel und daraus ableitbare Interventionsmöglichkeiten erarbeitet. Durch einen Vortrag von Alex Wischnewski (RLS) gab es die Möglichkeit, einen Blick auf die Erfahrungen feministischer Bewegungen in Südamerika zu werfen. Ein weiteres zentrales Thema war die innerparteiliche Transformation in Niedersachsen, die auch eine Antwort auf #LINKEmetoo geben muss. Schließlich beteiligte der LLF sich aktiv am Streik der Pflegekräfte des Lüneburger Krankenhauses, um die feministische Bedeutung von Lohnungleichheit, Ausbeutung und einem profitorientierten Gesundheitssystem zu betonen.</p>
<p>Bei dem Treffen in Göttingen wurden die drei bisherigen Sprecherinnen aus ihrem Amt verabschiedet und drei neue Sprecherinnen gewählt. Die Genossinnen Anna-Lena Stein, Mareike Weihmann und Marianne Esders übernehmen nun die Aufgabe. Zudem wurde Manuela Mast zur Delegierten beim Landesfrauenrat Niedersachsen bestimmt und der LLF wählte seine Delegierten für den Landesparteitag und den Landesausschuss.</p>
<p>Der LLF ist offen für alle FLINTA*-Personen und freut sich über Unterstützung und Ideen. Der Termin des nächsten Treffens wird zeitnah bekannt gegeben.</p>
<p>Kontaktieren könnt ihr den LLF mit einer E-Mail an landesrat-linkefrauen@dielinke-nds.de</p>]]></content:encoded>
                <category>Die Linke</category><category>Geschlechtergerechtigkeit</category>
                <enclosure url="https://www.marianne-esders.de/fileadmin/_processed_/2/1/csm_IMG_20230227_084516-01_756103ed02.jpeg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-403935</guid>
                <pubDate>Mon, 28 Nov 2022 16:37:31 +0100</pubDate>
                <title>STOPP GEWALT GEGEN FLINTA+</title>
                <link>https://www.marianne-esders.de/aktuelles/politik/menschenrechte/news/stopp-gewalt-gegen-flinta/</link>
                
                <description>Gewalt gegen FLINTA+ ist ein strukturelles Phänomen, ein gesamtgesellschaftliches Problem und durchzieht fast alle Bereiche.</description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Gewalt gegen FLINTA+ ist ein strukturelles Phänomen, ein gesamtgesellschaftliches Problem und durchzieht fast alle Bereiche.</p>
<p>Der Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen / FLINTA+ am 25. November ist ein naheliegender Anlass, um erneut und deutlich darauf hinzuweisen, dass Fälle von Sexismus, sexualisierter Belästigung und Gewalt, Übergriffen und Diskriminierung in der Partei DIE LINKE keinen Platz haben.</p>
<p>In diesem Sinne wurde auf niedersächsischer Landesebene die <em>AG Umgang mit Diskriminierungen, Gewalterfahrungen, Übergriffen</em> gegründet, die sich eine umfassende Präventionsarbeit sowie die Erweiterung feministischer Arbeit, die Verbesserung innerparteilicher Strukturen und die Aufarbeitung von Fällen von Sexismus und geschlechtsspezifischer Gewalt zum Ziel setzt und sich für einen respektvollen, antisexistischen und diskriminierungsfreien Umgang miteinander stark macht. Ein erstes Arbeitstreffen fand am 26. November in der Landesgeschäftsstelle in Hannover statt. &nbsp;</p>
<p>Die Anliegen der AG und der dazugehörigen Vertrauensgruppe sollen mit ähnlichen Bemühungen auf Bundesebene sowie den einzelnen Kreisverbänden verzahnt werden, um Betroffenen einen geschützten Raum und die benötigte Unterstützung zu bieten, um gegen Belästigung, Diskriminierung, Übergriffe und Gewalt vorzugehen und diese aktiv und solidarisch zu bekämpfen.</p>]]></content:encoded>
                <category>Die Linke</category><category>Geschlechtergerechtigkeit</category><category>Menschenrechte</category>
                <enclosure url="https://www.marianne-esders.de/fileadmin/_processed_/8/a/csm_CC_Express_20221128_1642310.22567381877091597_edited_97789cde8c.jpeg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-402211</guid>
                <pubDate>Fri, 21 Oct 2022 18:10:00 +0200</pubDate>
                <title>Solidarität mit Protest im Iran</title>
                <link>https://www.marianne-esders.de/aktuelles/politik/menschenrechte/news/solidaritaet-mit-protest-im-iran/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Am 21. Oktober 2022 fand in Lüneburg eine Soli-Demonstration mit 300 Teilnehmenden und eine anschließende Kundgebung auf dem Marktplatz zur anhaltenden Revolution im Iran statt. <a href="https://www.facebook.com/672698472/videos/pcb.10159163287068473/785448462549349" target="_blank" class="link-extern" title="external link" rel="noreferrer">Ich durfte im Namen der Seebrücke einen Redebeitrag halten</a>:</p>
<p>"Ich stehe hier heute im Namen der Seebrücke und als Nicht-Iranerin und fühle mich geehrt, hier zu sprechen. Wir, die Mitglieder der Seebrücke, die nicht direkt von den Geschehnissen im Iran betroffen sind, solidarisieren uns mit den protestierenden Iraner*innen, die seit dem Tod von Jina Mahsa Amini Mitte September täglich für ihre Freiheit kämpfen!</p>
<p>Und ich fühle mich doch betroffen und auch wütend, nicht allein wegen der aktuellen Geschehnisse, sondern weil ich weiß, welche Versäumnisse unsere Bundesregierung hinsichtlich unserer Beziehungen zum Iran vorzuweisen hat.</p>
<p>Wir wissen seit Jahrzehnten, dass die Menschen im Iran und vor allem Mädchen, Frauen und FLINTA*-Personen fremdbestimmt und in Unfreiheit leben, systematisch vom Regime der Mullahs und der Sittenpolizei unterdrückt, misshandelt und getötet werden. Die Bilder in den Medien zeigen uns den Mut und die Wut der Kämpfer*innen, die unerschrocken und kontinuierlich in ihrem Kampf gegen das Regime weitermachen, obwohl sie systematisch und auf brutalste Weise misshandelt, geschlagen, mit Tränengas drangsaliert, verhaftet, verschleppt und ermordet werden und jeden Moment befürchten müssen, den Protest nicht zu überleben. Und das unterdrückerische iranische Regime wirkt nicht allein im Iran: iranische Drohnen- und Raketenangriffe werden sowohl auf kurdische Gebiete im Irak geflogen als auch von Russland im Krieg gegen die Ukraine eingesetzt.</p>
<p>Die deutsche Außenministerin Annalena Baerbock verwendet aktuell häufig den Begriff „feministische Außenpolitik“. Feministische Außenpolitik basiert laut des Auswärtigen Amtes auf der Überzeugung, „dass Geschlechtergerechtigkeit und gleichberechtigte Teilhabe Voraussetzung für nachhaltigen Frieden und Sicherheit in der Welt sind“.</p>
<p>In Schweden, dem Land, aus dem dieser Begriff stammt, hat die neue rechtsgerichtete Regierung den Begriff feministische Außenpolitik in dieser Woche gestrichen. Und auch in Deutschland hat die CDU vorige Woche einen Antrag im Bundestag eingebracht, in dem sie versucht, feministische Außenpolitik konkret für die aktuelle Situation im Iran auf einen „Testfall frauenorientierter Außenpolitik“ zu reduzieren. Dieser sogenannte Testfall frauenorientierter Außenpolitik setzt die Befreiung der Frauen im Iran mit einem Trage-Verbot des Kopftuches gleich. Wir alle, die hier stehen, wissen, wie falsch dieser Ansatz in diesem um Freiheit und Selbstbestimmung geführten Kampf ist.</p>
<p>Dies ist nur ein Beispiel dafür, wie weit entfernt wir hier in Deutschland noch von einem angemessenen Verständnis feministischer Außenpolitik sind.</p>
<p>Solidaritätserklärungen der Außenministerin als Videobotschaft mit rührender Klaviermusik reichen nicht. Die Protestierenden im Iran brauchen unsere konkrete Unterstützung!</p>
<p>Deutschland ist der wichtigste Handelspartner für die korrupte Wirtschaft des Irans. Diese Handelsbeziehungen müssen abgebrochen werden. Wir müssen handeln und dafür sorgen, dass die Verantwortlichen der Verbrechen im Iran zur Rechenschaft gezogen werden. Dafür muss eine UN-Untersuchungskommission gegründet werden. Dafür muss auch die Revolutionsgarde des Iran als Terrororganisation eingestuft und gelistet werden.</p>
<p>Wer Menschenrechtsverletzungen im Iran begeht, darf kein Einreiserecht erhalten, darf keine Konten und kein Eigentum in Deutschland besitzen. Profiteure des Systems und die Machtelite, die auf Kosten der Bevölkerung ihre Vorteile erschlichen haben und oft Luxusimmobilien im Ausland besitzen, müssen hart sanktioniert und bestraft werden. Und wir brauchen praktikable Lösungen, um den Protestierenden freien Zugang zum Internet und zu Informations- und Kommunikationskanälen zu ermöglichen, damit sie sich organisieren können.</p>
<p>Menschen, die vor dem Terrorregime flüchten, müssen hier bei uns Schutz und Aufnahme erhalten. In vier Bundesländern wurde ein Abschiebestopp in den Iran bewirkt. Dieser Abschiebestopp muss für alle Länder gelten, nicht allein in Deutschland sondern in ganz Europa. Menschen mit dem prekären Status einer Duldung muss sofort dauerhafter Schutz und eine Aufenthaltserlaubnis gewährt werden.</p>
<p>Feministische Außenpolitik bedeutet auch, dass es endlich ein Ende haben muss, dass alte, weiße Männer oder alte bärtige Männer die Regeln des Zusammenlebens und der Politik bestimmen. Es muss Schluss damit sein, dass Frauen und andere Gruppen instrumentalisiert, unterdrückt und marginalisiert werden. Wir brauchen mehr Internationalismus, mehr Vereinigung der Unterdrückten aller Länder, um gemeinsam im Kampf die ungerechten Machtstrukturen, Unterdrückung und Missachtung der Menschenrechte zu benennen und zu durchbrechen.</p>
<p>Für diese Art feministischer Außenpolitik braucht es internationale Solidarität von unten, bei der sich progressive Initiativen im Kampf um Freiheit und Selbstbestimmung und für die Wahrung der Menschenrechte zusammenschließen und gemeinsam kämpfen, gegen unterdrückerische Regime, gegen die Abschottung Europas, gegen das Sterbenlassen flüchtender Menschen im Mittelmeer und für eine Welt, in der alle gleichberechtigt und selbstbestimmt in Freiheit leben können. Wir brauchen eine Welt, die für alle Menschen ein Sicherer Hafen ist!"</p>]]></content:encoded>
                <category>Geschlechtergerechtigkeit</category><category>Menschenrechte</category><category>Redebeiträge</category>
                <enclosure url="https://www.marianne-esders.de/fileadmin/_processed_/5/0/csm_iran_LG_b40e703c37.jpeg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-401237</guid>
                <pubDate>Wed, 28 Sep 2022 12:47:28 +0200</pubDate>
                <title>Unser Recht, unsere Entscheidung!</title>
                <link>https://www.marianne-esders.de/aktuelles/politik/geschlechtergerechtigkeit/news/unser-recht-unsere-entscheidung/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Der 28. September ist der “International Safe Abortion Day”. Mit dem Aktionstag wird auf die kritische Versorgungslage von ungewollt Schwangeren aufmerksam gemacht und die Entkriminalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen gefordert.<br> <br> Dazu erklärt Marianne Esders, Kandidatin der Partei DIE LINKE zur Landtagswahl in Niedersachsen:<br> <br> „Durch unermüdlichen Druck aus der Gesellschaft fällt in diesem Jahr endlich der Paragraph 219a des Strafgesetzbuches. Jetzt gilt es, weiter Druck zu machen, damit nach über 150 Jahren auch der Paragraph 218 zur Kriminalisierung des Schwangerschaftsabbruchs ersatzlos gestrichen wird. Schwangerschaftsabbruch ist keine Straftat! Schwangere Personen sind grundsätzlich in der Lage, selbständig über ihren Körper und ihre Schwangerschaft zu entscheiden. In unserer Gesellschaft ist kein Platz für Ungleichbehandlung, Unterdrückung und Angriffe auf sexuelle, reproduktive Gesundheit und Rechte. Zum Internationalen Safe Abortion Day fordern wir den uneingeschränkten, flächendeckenden, barrierefreien Zugang zu wohnortnahen und legalen Schwangerschaftsabbrüchen, die Kostenübernahme durch Krankenkassen und ein Recht auf qualifizierte, ergebnisoffene Beratung und gute Gesundheitsversorgung und Nachsorge auch in Niedersachsen! Öffentliche Krankenhäuser müssen dafür sorgen, dass die Durchführung von Schwangerschaftsabbrüchen gesichert ist. Dazu gehört auch, dass Ärzt*innen in Studium und Weiterbildung die nötige fachliche Ausbildung erhalten und das Thema Schwangerschaftsabbruch enttabuisiert und allgemein Teil der sexuellen Bildung wird.“</p>
<p><a href="https://safeabortionday.noblogs.org/" target="_blank" rel="noreferrer">safeabortionday.noblogs.org</a></p>]]></content:encoded>
                <category>Geschlechtergerechtigkeit</category>
                <enclosure url="https://www.marianne-esders.de/fileadmin/lcmsmarianneesders/user/upload/safeabortionday.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-441963</guid>
                <pubDate>Tue, 08 Mar 2022 22:31:00 +0100</pubDate>
                <title>Blumen sind ganz nett aber reichen uns schon lange nicht mehr!</title>
                <link>https://www.marianne-esders.de/aktuelles/redebeitraege/news/blumen-sind-ganz-nett-aber-reichen-uns-schon-lange-nicht-mehr-1-1/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Der 8. März ist nicht nur Weltfrauentag, er ist ein feministischer Kampftag!</p>
<p>// Meine Rede am 8. März 2022 in Lüneburg auf der Kundgebung auf dem Marktplatz //</p>
<p>(<a href="https://www.instagram.com/p/Ca20F9ugbUj/?hl=en" target="_blank" class="link-extern" title="external link" rel="noreferrer">zum Video</a>)</p>
<p>Es ist der Tag, an dem wir uns und alle daran erinnern müssen, dass wir noch weit entfernt sind von dem, was wir erreichen wollen, dass es noch Vieles zu erkämpfen gilt!</p>
<p>Nicht allein die Rechte der Frauen, sondern die Rechte aller FLINTA*, aller BIPoC, aller Menschen, die sowohl strukturell benachteiligt und/oder auch im Alltag diskriminiert werden, gilt es zu verteidigen!</p>
<p>Es reicht schon lange nicht mehr, sich am Frauenkampftag allein auf die Rechte der Frauen zu konzentrieren. Feminismus muss intersektional gedacht werden. Nur gemeinsam und solidarisch können wir Unterdrückung und Ungleichverteilung überwinden.</p>
<p>Dafür müssen wir den Kapitalismus überwinden, denn er ist Ausdruck eines gewaltbehafteten Patriarchats, kontinuierlicher Ausbeutung durch ein neo-koloniales Herrschafts- und Wirtschaftssystem und einer nicht hinnehmbaren Menschenverachtung und Ausgrenzung durch Rassismus und Faschismus!</p>
<p>Wir brauchen einen integrativen, strukturellen Wandel auf allen Ebenen, in allen Bereichen, der das Soziale mit dem Ökologischen zusammendenkt, der Feminismus als eine Querschnittsaufgabe auch in die Klimapolitik denkt und unsere Kräfte in ihrer Vielfalt und Solidarität vereint!</p>
<p>Wir brauchen und wollen Gleichberechtigung, nicht nur auf dem Papier!</p>
<p>Wir brauchen und wollen gleiche Chancen, gleiche Anerkennung, gleiche Löhne, faire Arbeitsbedingungen, gewaltfreie Beziehungen, sichere Räume, die Möglichkeit, uns frei und grenzenlos zu bewegen, frei auszudrücken und zu entfalten, sowohl im Politischen als auch im Wirtschaftlichen, im Sozialen, im Kulturellen, auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene!</p>
<p>Dieser Tag feiert 2022 seinen 111. Geburtstag. In Mecklenburg-Vorpommern und Berlin gilt er als Feiertag. Und in Niedersachsen?! Auch hier sollte der 8. März ein Feiertag sein!</p>
<p>Nun zum Ukraine-Krieg und zur Pandemie: Sowohl der jetzige Krieg als auch die Pandemie verstärken veraltete Rollenbilder.</p>
<p>Die Gewalt eines imperialistischen, diktatorischen Regimes an einer nach Demokratie und Souveränität strebenden Gesellschaft wie der Ukraine ist Ausdruck patriarchaler Machtstrukturen, die sich auf brutale Unterdrückung der Menschen und ihrer Meinungsfreiheit, auf Desinformation, Propaganda und Verfälschung von Tatsachen, auf Massenverhaftungen, Eskalation und Militarisierung stützen. Feministische Ansätze signalisieren Bereitschaft zum Dialog und zur Diplomatie. Feministische Ansätze suchen nach Friedenslösungen ohne Waffengewalt.</p>
<p>Aufrüstung und Wiedereinführung der Wehrpflicht, welche nun von Politiker:innen großer Parteien propagiert werden, spielen genau in die veralteten, patriarchalen Muster, die uns in diesen Krieg gebracht haben und die wir im Hinblick auf eine zukunftsfähige Gesellschaft überwinden müssen. Wer in dieser akuten Kriegssituation sagt, er setze auf Diplomatie und Abrüstung, wird als naiv und realitätsfern bezeichnet. Dabei müssten wir es doch besser wissen: Waffen, Aufrüstung, Militarisierung und Gewalt bringen keine Lösungen. Sie bringen uns nur eine Spirale aus mehr Waffen, mehr Aufrüstung, mehr Militarisierung, mehr Gewalt, mehr Leid und mehr Tod.<br> Wir brauchen langfristige Lösungsansätze, die mit diesen immergleichen gewaltvollen Mustern brechen und die Menschen in ihren Anliegen an der Graswurzel stärken, weg von Herrschaftssystemen der Ungleichverteilung und Unterdrückung hin zu emanzipatorischen Ansätzen der Umverteilung und Solidarität!</p>
<p>Innerhalb einer Woche mussten mehr als eine Million Menschen aus der Ukraine fliehen. Deutschland und andere europäische Staaten zeigen große Bereitschaft, diese Menschen aufzunehmen. Auch der Landkreis und die Stadt Lüneburg haben diese Bereitschaft signalisiert. Das ist großartig und jeder flüchtende Mensch braucht und verdient unsere sofortige Unterstützung. Doch wo war und ist diese Bereitschaft, wenn die Flüchtenden nicht aus Europa kommen, nicht Weiße sind, an den EU-Außengrenzen in verdreckten Lagern ausharren müssen, um ihr Recht auf Asyl geltend zu machen und im Mittelmeer zusammengepfercht auf viel zu kleinen, seeuntauglichen Holz- und Schlauchbooten in Seenot geraten und ertrinken?! Wo ist diese Bereitschaft, wenn die Menschen aus Libyen, dem Sudan, dem Mittleren Osten, Afghanistan und anderen Ländern kommen?! Die Seebrücke, die Flüchtlingsräte, Pro Bleiberecht und viele andere Initiativen weisen seit langem darauf hin, und dennoch wird weiterhin an unseren Grenzen differenziert: Die einen nehmen wir auf, die anderen lassen wir ertrinken! Wir sollten uns dieser verachtenswerten Ausgrenzungs- und Abschottungspolitik schämen! Mich macht es unglaublich wütend, dass dieses vorsätzliche Leiden- und Sterbenlassen immer weiter und ungestraft betrieben werden kann.</p>
<p>FLINTA* Personen sind auf der Flucht gleich mehrfachen Formen der Diskriminierung, zusätzlicher sexualisierter, physischer und psychischer Gewalt und verstärkt der Gefahr illegalen Menschenhandels ausgesetzt. Wir brauchen sichere, legale Fluchtwege. Jeder Mensch soll ohne bürokratische Hürden das Recht haben, Grenzen zu überqueren und in Sicherheit zu leben.</p>
<p>Rechtsextremer, konservativ-bürgerlicher rassistischer Propaganda, Hetze und Gewalt muss entschieden entgegengetreten werden! Institutionen wie Frontex gehören abgeschafft und Seenotrettung muss entkriminalisiert werden! Wir brauchen Sichere Häfen, einen sofortigen Abschiebestopp, bedingungsloses Bleiberecht, Bewegungsfreiheit, Wohnraum und Teilhabe für alle!</p>
<p>Und nun zur Pandemie und ihren Auswirkungen auf den Kampf um Gleichberechtigung:</p>
<p>In herausfordernden Zeiten einer Pandemie, verzichten Frauen häufiger auf ihre Erwerbsarbeit und bleiben zu Hause, um sich um Kinder, Haushalt und andere Sorge- oder Care-Arbeit zu kümmern. Selbst wenn sie im Homeoffice oder digital von zu Hause arbeiten, sind sie diejenigen, die zumeist gleichzeitig auch die Care-Arbeit verrichten. Diese Care-Arbeit wird als selbstverständlich angesehen, oft gar nicht wahrgenommen und -natürlich!- nicht bezahlt. Hinzu kommt, dass viele der geringfügig bezahlten Jobs, die während der Pandemie wegfielen, zu einem sehr großen Anteil Frauen betrafen. 2019 waren in Niedersachsen etwa 13% der sozialversicherungspflichtigen Frauen geringfügig beschäftigt und 3,2% der Männer. Durch den erzwungenen Ausstieg aus der Erwerbsarbeit sind Frauen viel häufiger von finanzieller Abhängigkeit und Altersarmut bedroht.</p>
<p>Nicht weil sie weniger arbeiten, sondern weil sie für ihre Arbeit nicht oder ungerecht bezahlt werden. Frauen verdienen in Deutschland durchschnittlich 18% weniger als Männer. Zusätzlich sind FLINTA* am Arbeitsplatz zahlreichen anderen Formen von Diskriminierung, sexualisierter Gewalt und Ungleichbehandlung ausgesetzt. Diese Formen der Unterdrückung, Abhängigkeit und Armut sind strukturell.</p>
<p>Die prekären Bedingungen der Erwerbsarbeit müssen bestreikt werden. Wir brauchen faire, tarifgebundene Bezahlung. Hierarchisierungen zwischen Erwerbsarbeit und Care-Arbeit gilt es zu brechen und antikapitalistische Strategien zur kollektiven und gerechten Organisierung von gesellschaftlich relevanten Aufgaben müssen konzipiert und umgesetzt werden. Es gilt, Klassenverhältnisse zu hinterfragen, die dazugehörigen feministischen Arbeitskämpfe zu führen und antikapitalistische Lösungsansätze einzuleiten und umzusetzen.<br> Blumen sind ganz nett aber reichen uns schon lange nicht mehr: Wir brauchen Lösungsansätze, die ein gutes und gerechtes Leben für alle ermöglichen!</p>]]></content:encoded>
                <category>Geschlechtergerechtigkeit</category><category>Redebeiträge</category>
                <enclosure url="https://www.marianne-esders.de/fileadmin/_processed_/9/4/csm_achter_maerz_784fd24f40.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


            
            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-401867</guid>
                <pubDate>Mon, 07 Mar 2022 20:16:00 +0100</pubDate>
                <title>Equal Pay Day!</title>
                <link>https://www.marianne-esders.de/aktuelles/politik/menschenrechte/news/equal-pay-day-4/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der 7. März ist Equal Pay Day!</strong></p>
<p>Wir brauchen gerechte Bezahlung, auch in der digitalen Arbeitswelt! Jede hat ein Anrecht auf Transparenz in der Bezahlung.<br> <br> <em>"Mit dem individuellen Auskunftsanspruch haben Beschäftigte in Betrieben und Dienststellen mit in der Regel mehr als 200 Beschäftigten das Recht zu erfahren, nach welchen Kriterien und Verfahren sie bezahlt werden. Die Kriterien und Verfahren der Entgeltfindung können sie auch für eine als gleich oder gleichwertig benannte Tätigkeit (Vergleichstätigkeit) erfragen. Zudem können Beschäftigte die Höhe des für die Vergleichstätigkeit gezahlten durchschnittlichen Entgelts (als statistischen Median) erfahren, wenn die Tätigkeit von mindestens sechs Personen des jeweils anderen Geschlechts ausgeübt wird.<br> <br> Mit seinem Grundsatzurteil vom 21.01.2021 stellte das Bundesarbeitsgericht in Erfurt klar, dass ein Verdienst einer Frau unter dem Median der Männer als Indiz für eine Entgeltbenachteiligung wegen des Geschlechts gilt. Sieht der Arbeitgeber das anders, liegt es an ihm, dafür Beweise vorzulegen."</em><br> <br> Musterformulare für einen Auskunftsanspruch und weiterführende Links zu Entgelttransparenzportalen, Podcasts, Materialien und Infos findet ihr hier: <a href="https://www.equalpayday.de/informieren/" target="_blank" class="link-extern" title="external link" rel="noreferrer">https://www.equalpayday.de/informieren/ </a></p>]]></content:encoded>
                <category>Geschlechtergerechtigkeit</category><category>Menschenrechte</category>
                <enclosure url="https://www.marianne-esders.de/fileadmin/lcmsmarianneesders/user/upload/equal_pay_day.jpg" length="0" type="image/jpeg"/>
            </item>


        </channel>
    </rss>


