Jungheinrich: Die Linke fordert klare Zusagen!
Beschäftigte im Unklaren: Linke kritisiert vage Aussagen zu Jungheinrich-Arbeitsplätzen
Marianne Esders, Ratsfrau der Linken, hat die Oberbürgermeisterin zur Zukunft der Arbeitsplätze am Jungheinrich-Standort in Lüneburg befragt. Hintergrund sind Aussagen der Oberbürgermeisterin aus der Dezember-Ratssitzung, wonach 140 Arbeitsplätze im Engineering-Center verbleiben sollen.
„Zwischen Ratserklärungen und der Realität der Beschäftigten klafft eine Lücke“, so Esders. „Bisher gibt es weder verbindliche Gespräche mit der IG Metall noch mit der Belegschaft. Die Beschäftigten sind im Arbeitskampf, weil ihre Zukunft unklar ist.“
Die Linke will klären, ob die 140 Arbeitsplätze verbindlich zugesagt oder nur als Absichtserklärung kommuniziert wurden, ob schriftliche Vereinbarungen existieren und ob die Zusage dauerhaft gilt.
„Arbeitsschutz und Standortgarantie brauchen belastbare Zusagen – ohne IG Metall geht das nicht“, betont Esders. „Die Beschäftigten haben ein Recht auf Klarheit. Alles andere verstärkt die Unsicherheit.“
Der Standort beschäftigt rund 380 Menschen und ist wirtschaftlich bedeutend für die Region. Die Linke fordert Transparenz darüber, welche Zusagen tatsächlich vorliegen.

