Jungheinrich Lüneburg – Wir kämpfen weiter!
Heute war ich erneut am Werkstor von Jungheinrich in Lüneburg – dort, wo die streikenden Beschäftigten entschlossen für den Erhalt ihres Standorts kämpfen. Viele von ihnen haben Jahrzehnte ihres Lebens in dieses Werk gesteckt. Die Kolleginnen und Kollegen machen unmissverständlich klar, wie bitter es ist, dass ein Ort, den sie mit aufgebaut haben, einfach gestrichen werden soll.
Diese Menschen haben ihre Lebenszeit, ihre Energie und ihr Können in diesen Standort gesteckt – und sie haben das Recht, dass ihre Arbeit respektiert wird. Ein profitables Unternehmen darf nicht ohne Rücksicht auf die Belegschaft einen Standort streichen.
Im Lüneburger Rat liegt inzwischen eine fraktionsübergreifende Resolution von Die Linke, SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP zum Erhalt des Standorts vor. Doch ein Papier allein reicht nicht. Jetzt braucht es politisches Handeln. Stadt und Land müssen Druck machen und dürfen sich nicht wegducken, und die Unternehmensleitung muss endlich Gesprächsbereitschaft zeigen und sich mit den Beschäftigten und der IG Metall an den Verhandlungstisch setzen.
Der Streik am Werkstor zeigt eindrucksvoll: Die Beschäftigten lassen sich nicht einschüchtern. Die Linke steht an ihrer Seite. Wir geben diesen Standort nicht kampflos auf!


