9. November - Nie wieder ist jetzt

Im Gedenken an die Reichspogromnacht gab es heute im Lüneburger Glockenhaus eine interreligiöse Andacht, die von der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit organisiert wurde. Michael Hasenauer, Vorsitzender der CJG, Rabbinerin Alisa Bach aus Hannover und Pastorin Almuth Wiesefeldt führten durch die Zusammenkuft.

Im Anschluss fand eine Kranzniederlegung und Lesung der Namen der Ermordeten an der Gedenkstätte der ehemaligen Synagoge statt. Zur gleichen Zeit wurden in der Innenstadt Stolpersteine poliert.

Gerade in Zeiten, in denen Antisemitismus wieder zunimmt und Jüd*innen wieder in Angst leben, reicht es nicht, der Ermordeten zu gedenken. Die lebenden Jüd*innen unter uns dürfen nicht im Stich gelassen werden. Wir müssen Verantwortung übernehmen, hinschauen, laut sein, handeln und Haltung zeigen - auch und erst recht dann, wenn es unbequem wird.