Inklusion darf nicht aufgeschoben werden!

Der fehlende barrierefreie Zugang zum Lüneburger Sportbad schließt Menschen mit Behinderungen vom Sportschwimmen aus. Die Linke im Stadtrat Lüneburg fordert eine sofortige Übergangslösung für die fehlende Barrierefreiheit im Sportbad. In Kooperation mit der Anti-ableistischen Aktion Lüneburg hat Die Linke dazu eine Anfrage an die Stadtverwaltung gerichtet.

Bereits zuvor hatte die Anti-ableistische Aktion in einem Offenen Brief an die Oberbürgermeisterin auf den Missstand hingewiesen – bislang ohne konkrete Abhilfe.

„Menschen mit Behinderungen werden hier faktisch vom öffentlichen Sportangebot ausgeschlossen“ kritisiert Cécile Lecomte von der Anti-ableistischen Aktion die aktuelle Situation deutlich. „Das ist keine Randfrage, sondern ein klarer Verstoß gegen das Recht auf gleichberechtigte Teilhabe.“

Ratsfrau Marianne Esders (Die Linke) erklärt: „Wer weiß, dass Menschen ausgeschlossen werden, muss handeln – auch mit Übergangslösungen. Barrierefreiheit darf nicht auf unbestimmte Zeit vertagt werden. Mobilitätspauschalen oder Kostenübernahmen wären ein sofort umsetzbarer Schritt.“

Die Linke fragt unter anderem nach Reaktionen der Oberbürgermeisterin auf den an sie adressierten Offenen Brief, nach möglichen Übergangslösungen – etwa im Rahmen der Eingliederungshilfe – sowie nach dem Zeitplan für eine dauerhafte barrierefreie Lösung.

Hier geht's zur Anfrage