Linke fordert zentrale Fach- und Koordinierungsstelle Barrierefreiheit
Die Linke im Rat der Hansestadt Lüneburg fordert die Einrichtung einer zentralen Fach- und Koordinierungsstelle Barrierefreiheit, um Barrierefreiheit in städtischen Gebäuden, im öffentlichen Raum und bei digitalen Angeboten konsequent umzusetzen.
„Barrierefreiheit ist kein Luxus, sondern eine gesetzliche Pflicht und eine grundlegende Voraussetzung für gleichberechtigte Teilhabe“, erklärt Marianne Esders, Ratsfrau der Linken. „Noch fehlen in Lüneburg verbindliche Konzepte und eine zentrale Koordinierung – das muss dringend geändert werden.“
Die Fach- und Koordinierungsstelle soll Leitbilder und Planungsgrundlagen entwickeln, Fachbereiche und externe Akteur*innen vernetzen und den Beirat für Menschen mit Behinderungen unterstützen. Dabei geht es nicht nur um physische Barrieren, sondern auch um digitale Zugänglichkeit – gesetzliche Vorgaben aus dem Barrierefreiheitsstärkungsgesetz, dem Niedersächsischen Behindertengleichstellungsgesetz und der UN-Behindertenrechtskonvention müssen berücksichtigt werden.
„Gerade in der historischen Altstadt müssen Denkmalschutz und Barrierefreiheit klug miteinander abgewogen werden“, so Esders. „Barrierefreie Stadtentwicklung macht Lüneburg zudem touristisch und wirtschaftlich attraktiver.“

